– Herzsport (Di)
– Herzsport (Di)
Die Übungsstunden für den Reha-Sport Wirbelsäulengymnastik finden wieder statt, allerdings verbunden mit gänzlich neuen Bedingungen und primär unter freiem Himmel.
Treffpunkt ist jeweils 15 Minuten vor Beginn Ihrer gewohnten Übungsstunde auf dem Parkplatz der Turnhalle an der Rodaustraße. Dort werden Sie zuerst mit den neuen Regelungen vertraut gemacht. Bitte kommen und gehen Sie in Trainingskleidung, denn Umkleideräume müssen geschlossen bleiben und verzichten Sie vorübergehend auf Ihre Fahrgemeinschaften. Natürlich müssen die Abstands– und Hygieneregeln eingehalten werden (siehe unten).
Und bitte denken Sie daran: Wer sich krank fühlt und typische Symptome von Covid 19 wie starke Atembeschwerden, trockenen Husten, Fieber oder ausgprägte Müdigkeit aufweist, darf wegen möglicher Ansteckungsgefahr nicht zu den Übungsstunden kommen.
Mitzubringen sind:
– Mundschutz
– Eigener Kugelschreiber
– Eigene Matte
– Kleines und großes Handtuch
– Geeignete Schuhe für den Außenbereich
– Tennis- oder Massageball, Theraband
– 2 kleine, gefüllte Plastikwasserflaschen 0,5 Ltr. oder 2 Hanteln mit z.B. 0,5 kg
Unbedingt einzuhalten ist das Hygienekonzept der BSG Hausen für diese Veranstaltungen (Auszug):
– Abstandsregel beachten (mindestens 1,5m)
– Hygieneregeln einhalten (Mundschutz, Händedesinfektion)
– Absolutes Kontaktverbot (Körperkontakte müssen unterbleiben)
– „Einbahnstraßenregelung“ strikt beachten
– In Trainingskleidung kommen und gehen (es gibt keine Umkleiden)
– Fahrgemeinschaften sind vorübergehend auszusetzen
– Teilnahme nur mit unterschriebener Einverständniserklärung
– Den Anweisungen der Übungsleiter ist immer Folge zu leisten!
– Bitte denken Sie daran, dass die Toilettenbenutzung eingeschränkt ist
Die Ausbreitung des Coronavirus hat weiter Konsequenzen für die gesamte Sportwelt. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass besonders Menschen mit Vorerkrankungen durch eine Covid-19 Erkrankung mit größerer Wahrscheinlichkeit einen schweren Verlauf erleiden können.
Da für die BSG Hausen der Schutz unserer Teilnehmer*innen im Herzsport eindeutig im Vordergrund steht, haben wir seit dem 16.03.2020 alle Übungsstunden bis auf weiteres ausgesetzt.
Wir wissen selbst sehr gut, dass der Herzsport für die teilnehmenden Sportler*innen nicht nur Fitnessvergnügen, sondern eine gesundheitliche Notwendigkeit ist.
Dennoch kann die BSG Hausen im Augenblick noch nicht absehen, wann der Herzsport wieder aufgenommen werden könnte. Wir werden zeitnah informieren, sobald das Training wieder startet.
Zudem bedauern wir sehr, dass wir für dieses Jahr kein adäquates Sommerferienprogramm wie in den Jahren zuvor anbieten können.
HBRS unterstützt Sonderregelung im Rehabilitationssport
In den Vereinen des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes (HBRS) findet der ärztliche verordnete Rehabilitationssport in normalen Zeiten in der Regel in Sportgruppen von bis zu 15 Teilnehmern/-innen statt. Im Rahmen der angeordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ist dieses aktuell natürlich nicht möglich. Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben nun in Abstimmung mit den Anbietern des Rehabilitationssports (z. B. der HBRS etc.) eine bundesweite Sonderregelung getroffen……
Lesen Sie bitte hier weiter: HBRS-Info zum Rehasport in Corona-Zeiten
„Wir helfen uns mehr als der Rest der Welt“
Interview: Behinderten- und Rehasportler in Hessen müssen extrem vorsichtig sein
Offenbach – Viele der 90.000 Menschen, die im hessischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (HBRS) vereint sind, zählen in diesen Zeiten der Corona-Pandemie zur Hochrisikogruppe; angesichts des hohen Alters, der Erkrankungen oder aus beiden Gründen. Der aus Offenbach stammende und in Dudenhofen wohnende HBRS-Präsident Heinz Wagner schwankt zwischen Frust und Zuversicht.
Heinz Wagner, was kann Ihr Verband in diesen Krisenzeiten seinen Vereinen und Mitgliedern bieten?
Wir versuchen natürlich, Online-Angebote zu präsentieren, was aber nicht so einfach ist. Klar, bei unseren ID-Fußballern funktionieren die Videoeinheiten. Aber im Herzsport läuft gar nichts ohne Ärzte in Bereitschaft. Beim Rehasport versuchen wir mit Unterstützung der Krankenkassen, des deutschen Behindertensportverbandes und den Vereinen so eine Art Tele-Training durchzuziehen. Also Übungen vor dem Fernseher oder dem Computer.
Wie kann man sich das vorstellen?
Die Übungsleiter – davon haben wir mittlerweile 3000, die jetzt leider keine Aus- und Fortbildung machen können – müssen die Teilnehmer dabei sehen können, um zum Beispiel bei Fehlstellungen einzugreifen. Das ist besser als nichts, ersetzt aber nicht das normale Programm.
Was fehlt vor allem?
Bei uns in den Kursen sind 60 Prozent der Teilnehmer über 60 Jahre alt. Sie kommen nicht nur wegen des Sports, sondern auch wegen der Gemeinschaft und des Austauschs über Gesundheit, Sorgen, Nöte.
Fast alle Teilnehmer dürften zur Hochrisikogruppe zählen.
Allerdings. Deshalb müssen wir extrem vorsichtig sein, kommen erst nach allen anderen Sportgruppen wieder dran. Stellen Sie sich mal vor, wir hätten in einer unserer Seniorengruppen einen Corona-Fall – da wären Todesfälle programmiert. Das mag ich mir überhaupt nicht ausmalen. Wir werden Geduld benötigen und Vorkehrungen treffen müssen, wenn wir wieder starten.
Welche?
Wir müssen vermutlich die Gruppen mit Blick auf Sicherheitsabstände verkleinern. In Herzsportgruppen dürfen laut gesetzlichen Vorgaben zurzeit 20 Teilnehmer mitmachen, das werden nur noch zehn bis 12 sein. Rehasport muss vermutlich von 15 auf maximal acht Leute reduziert werden.
Haben Sie in dieser Krise Angst um Ihren Verband?
Klares Nein. Wir haben tolle Unterstützung und Anerkennung durch den Landessportbund und die hessische Landesregierung, stehen in permanentem Austausch. Wir haben binnen weniger Tage zum Beispiel einen sechsstelligen Euro-Betrag aus Wiesbaden erhalten, um unsere laufenden Kosten für dieses Jahr zu decken und nicht in Gefahr zu geraten.
Von welchen Kosten sprechen Sie?
Gehälter für die Landestrainer, die wir jetzt aber dennoch in Kurzarbeit schicken mussten. Die Miete für die Geschäftsstelle in Fulda sowie Gehälter für die 12 Angestellten, die zwar zeitversetzt erscheinen, jedoch Arbeit haben ohne Ende.
Wieso das?
Sie rechnen den Rehasport für die Krankenkassen ab – und die Vereine benötigen in diesen schwierigen Zeiten noch schneller als sonst ihr Geld.
Wie muss man sich das vorstellen?
Sie haben zum Beispiel Herzprobleme. Der Arzt verschreibt ihnen eine Verordnung für die Herzsportgruppe im Verein, die Krankenkasse genehmigt sie, der Verein reicht sie anschließend bei uns ein und sollte dann sein Geld bekommen.
Um welche Zahlen geht es da?
Pro Teilnehmer und Stunde im Herzsport um 8,60 Euro, im Rehasport um 6,50 Euro. Im Jahr 2019 hat unsere Geschäftsstelle mehr als 67000 Verordnungen bearbeitet. Das war schon eine ordentliche Hausnummer. Das wird demnächst anders werden, da nichts mehr läuft.
Was läuft zudem nicht, was Sie traurig stimmt?
Wir haben in Frankfurt, Wetzlar und Wiesbaden erstmals drei Teams in der Basketball-Bundesliga der Rollstuhlfahrer. Das ist schon Profisport. Die Liga spielt nicht, die Vereine haben keine Einnahmen, sind in Schwierigkeiten. Wir versuchen, Hilfsprogramme aufzustellen. Bei uns sind Geisterspiele wie in der Fußball-Bundesliga nunmal keine Option. Außerdem waren wir in diesem Jahr dran, den Jugendländercup auszurichten. Er hätte in Fulda sein sollen, mit rund 400 Athleten in den Sportarten Schwimmen, Judo, Leichtathletik und Tischtennis. Wir haben diese Olympiade im kleinen Rahmen eineinhalb Jahre lang vorbereitet, werden sie aber 2021 hoffentlich nachholen können.
Was wünschen Sie sich noch für die Zeit nach dieser Krise für den Sport?
Dass wir im Behinderten- und Rehasport ein bisschen als Vorbilder wahrgenommen werden. Behinderte Menschen helfen sich untereinander gefühlt viel mehr als der Rest der Welt. Ich hoffe, dass dieser Funke ein bisschen überspringt.
Das Gespräch führte Holger Appel
Quellenangabe: Offenbach-Post vom 07.05.2020, Seite 35
Liebe Mitglieder, Reha- und Leistungssportler, liebe Freunde der BSG Hausen,
aufgrund der aktuellen Situation durch das Corona-Virus haben wir unser regelmäßiges Angebot an Übungsstunden aussetzen müssen. Wieder aufgenommen haben wir seit dem 28.Mai 2020 unter großen Auflagen den Betrieb der Donnerstags-Wirbelsäulengymnastik-Gruppen und beider Lungensportgruppen immer Dienstags. Lesen Sie bitte unter Start Wirbelsäule und Start Lungensport die Infos zu diesen Veranstaltungen. Für den Start der Dienstagsgruppen der Wirbelsäulengymnastik wird z.Zt. ein Konzept erarbeitet, bitte haben Sie noch etwas Geduld.
Es wird uns allerdings immer häufiger die Frage gestellt, wie Sport denn zu Hause (sport@home) trotz der Krise betrieben werden könnte. Wir haben für Sie dazu einige Infos und Links zu diesem Thema bereitgestellt:
YouTube Video mit Qi Gong von unserer Übungsleiterin Carmen Hösbacher mit 15 Minuten Entspannungsübungen für zuhause
Link: https://youtu.be/ux6FkDJqOCY
Die Turngemeinde Bornheim hat ein breites Angebot im TV, im Internet, sowie in der ARD Mediathek.
Link: TG Bornheim
Im Fernsehen: Die TG Bornheim bietet jeden Morgen um 07.45 Uhr eine dreiviertelstündige Sendung „Fit in den Tag“ im Hessischen Rundfunk (hr, früher HR3), die frei empfangbar ist.
Live-Streams: Live-Streams sind Echtzeitübertragungen der TG Bornheim im Internet, die nur zu bestimmten Uhrzeiten auf der Homepage der TG Bornheim mit dem PC/Laptop abrufbar sind.
ARD Mediathek: Hier ist ein reichhaltiges Angebot der TG Bornheim verfügbar
Link: Mediathek
Beate Bielig ist eine Yoga-Lehrerin aus Düsseldorf mit Schwerpunkt in der Sivananda-Tradition. Sie hat einen eigenen You-Tube-Kanal, in dem auch Stuhl-Yoga angeboten wird.
Link: https://www.youtube.com/channel/UCz28VbzV3TMsrFusPrcj6qw/featured
Viel Spaß und bleiben Sie gesund!