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Was ist Sitzball eigentlich

Sitzball ist ein Mannschaftsspiel das Jung und Alt spielen kann. Die Sportart Sitzball ist, vereinfacht ausgedrückt, eine Mischung zwischen Volleyball und Faustball. Beim Spielgeschehen wird die Sportart der Bezeichnung „Sitzball“ nicht gerecht. Der Spielablauf ist viel zu schnell, als dass die Sportler diesen Sport nur sitzend ausüben können. Die jeweils fünf Akteure der beiden auf einem Spielfeld befindlichen Mannschaften sind ständig in Bewegung, ändern dauernd rutschend ihre Positionen und versuchen die mit der flachen Hand geschmetterten Bälle unter Kontrolle zu bringen, oder spielen sich mit antrainierter Technik den Ball zu, sodass vom „Sitzen“ während des Spielgeschehens nicht die Rede sein kann. Sitzball ist eine der ältesten Ballspielarten gleichzeitig aber auch die schnellste, härteste, dynamischste und größte Ballspielart im Bereich des Deutschen Behindertensportverbandes und wird heute im Sinne der Inklusion von Menschen mit und ohne Handicap betrieben.

 
Wie entstand der Sitzball 
Ursprünglich wurde diese Sportart von amputierten Sportlern Anfang der 50er- Nachkriegsjahre in Deutschland eigens nur für beinamputierte Sportler konzipiert. Nach dem Krieg kamen viele Männer mit einer Amputation in ihre Heimat zurück und wollten trotz ihrer Behinderung sportlich nicht untätig bleiben. Da im sportlichen Wettkampf der Ball schon immer die größte Faszination ausgeübt hat, haben sich diese Männer in Versehrten-Sportgemeinschaften zusammengefunden und von nun an regelmäßig Sitzball gespielt. 
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Wie alles begann

Für die Männer der ersten Stunde Karl-Heinz Ott, Egon Kuhl, Franz Mayer, Theo Schlitt, Hans Aurich und Josef Sidlauskas, war der Sitzball anfangs wohl mehr eine Betätigung zur Körperertüchtigung. Sie haben Sitzball gespielt zur Erhaltung und Wiedergewinnung der Gesundheit und um die körperliche Leistungsfähigkeit zu steigern.
Als dann noch die Sitzballer Helmut Schmitt, Jürgen Seibert, Michal Sochanik und Karl Löb dazugekommen waren und sich die sportlichen Erfolge eingestellt hatten, hatte der Ehrgeiz diese Männer bereits gepackt. Von nun an war der oftmals zitierte Wahlspruch „Dabeisein ist alles“ nicht mehr das Motto der Hausener Sportler, sondern „Dabeisein und siegen“ war jetzt angesagt.
Die Mannschaft entwickelte sich so prächtig, dass man im Jahre 1973 zum ersten Mal die Hessenmeisterschaft erringen konnte. Dies wurde zum Anlass genommen, den Sitzball fortan als Leistungssport zu betreiben. Unter der Obhut von Helmut Schmitt wurde eine 1. und eine 2. Leistungs-Sitzball-Mannschaft aufgebaut. Der sportliche Aufstieg der Sitzballer zu einer der leistungsstärksten Mannschaften in Hessen war nun nicht mehr aufzuhalten.

 

Wer darf diesen Sport betreiben

In der Regel, Personen mit einer Beinamputation. Heute spielen immer mehr Personen mit, die keine Amputation, sondern einen Knieschaden oder ähnliche Schäden haben. Bei Freundschaftsspielen ist dies schon die Regel. Es kommt schon mal vor das wir gegen eine Mannschaft spielen, in dem sich keine einzige Person mit einer Amputation befindet. Um dies bei offiziellen Spielen zu verhindern, wird jeder Spieler nach seiner Behinderung klassifiziert. Die Mannschaft darf danach eine vorgeschriebene Punktzahl nicht überschreiten.

 

 

 

Die Abteilungsleiter der Sitzballabteilung

Durch die Neustrukturierung des Vorstandes im Jahr 1984 wurde Wilhelm Weiser als 1. Abteilungsleiter der Sitzballer  in den Vorstand gewählt. 

 


1984 – 1985


Wilhelm Weiser


1985 – 1990


Andreas Esser


1990 – 1994


Heinz Vötsch


1994 – 1996


Michal Sochanik


1996 – 2002


Karl-Heinz Reeg


2002 – ……..


Heinz Vötsch

 

Die Übungsleiter der Sitzballabteilung in Laufe von 50 Jahren

 


Theo Schlitt


Hans Aurich


Wilhelm Weiser


Helmut Schmitt


Michal Sochanik/Winkler


Jürgen Seibert


Uwe Jacobs


Karl-Heinz Reeg

 

Unser aktiver Spieler und heutiger Übungsleiter Karl-Heinz Reeg besucht regelmäßig die turnusmäßig vom Verband geforderten Weiterbildungen, um seine, vom HBRS ausgestellte Fachlizenz Reha-Sport „Orthopädie“ zu verlängern.

Unsere Abteilung besteht aktuell aus 13 Personen, wobei seit langer Zeit wieder eine Frau den Weg zu uns gefunden hat.

Unsere Mannschaft nimmt regelmäßig an Hessen- und Deutschen-Meisterschaften teil. Dazu kommen jährlich 10 bis 12 bundesweite Freundschaftsturniere.

Möchten Sie mitspielen?

Dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt und nehmen Kontakt zum Abteilungsleiter der Sitzballgruppe auf oder schreiben Sie uns einfach eine E-Mail. Wir freuen uns auf Sie. Kontakt: Heinz Vötsch Telefon: 06078 71143 E-Mail: heinz.voetsch@bsg-hausen.de