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Auch während der hessischen Schulferien vom 06.07. bis zum 14.08.2020 bietet die BSG Hausen Rehasport an.

Die Übungsstunden sollen primär im Freien stattfinden, wetterbedingt kann aber auch die Sporthalle genutzt werden. Im Falle der Hallennutzung müssen Sportschuhe mit heller Sohle (Hallenschuhe) getragen werden (also nicht vergessen!). Eine Nutzung der Umkleidekabinen ist uns leider noch nicht gestattet.

Hintergrund:
Die Stadt Obertshausen öffnet für den Zeitraum der hessischen Schulferien die städtischen Sporthallen für den Vereinssport. Dies sind die Hallen in der Badstraße, Rodaustr. und Fröbelstraße. Die Sporthalle in der Hermann-Hesse-Schule bleibt zu unserem Bedauern weiterhin für den Vereinssport nicht nutzbar. Somit entfallen die Rehasport-Übungsstunden für die Wirbelsäulengymnastik an Dienstagen immer noch bis auf Weiteres.

Reha-Sport Gruppen:
Lungensport (Dienstags 19.00 und 20.00 Uhr) Treffpunkt: Besuchereingang der Sporthalle Badstraße 13a
Wirbelsäulengymnastik (alle Gruppen Donnerstags von 08.00 – 12.00 Uhr) Treffpunkt: Parkplatz Sporthalle Rodaustraße 5
Weiterführende Infos: Lungensport in Coronazeiten
Weiterführende Infos: Wirbelsäulengymnastik in Coronazeiten


Die Übungsstunden der BSG Hausen für den Reha-Lungensport finden Dienstags wieder statt, auch in den hessischen Schulferien, allerdings verbunden mit gänzlich neuen Bedingungen und bis auf weiteres primär im Freien. Die Nutzung der Sporthalle in der Badstraße ist nur für schlechtes Wetter vorgesehen. 

Im Falle der Hallennutzung müssen Sportschuhe mit heller Sohle (Hallenschuhe) getragen werden (also nicht vergessen!).
Eine Nutzung der Umkleidekabinen ist uns leider noch nicht gestattet.


Und bitte denken Sie daran: Wer sich krank fühlt und typische Symptome von Covid 19 wie starke Atembeschwerden, trockenen Husten, Fieber oder ausgprägte Müdigkeit aufweist, darf wegen möglicher Ansteckungsgefahr nicht zu den Übungsstunden kommen.


Treffpunkt: Badstr. 13a, 63179 Obertshausen, am Besuchereingang der Sporthalle (gegenüber des Parkplatzes)

Zeiten:  Immer Dienstags um 19.00 Uhr (Gruppe 1) und um 20.00 Uhr (Gruppe 2). Die Zeiten und Gruppen sind identisch mit denen vor Corona. Bitte finden Sie sich mindestens 15 Minuten vor dem eigentlichen Beginn ein.

Ort der Übungsstunden: Liegewiese des ehemaligen Freibades im Bereich der Sport­lereingänge der Halle an der Badstraße (Sportzentrum). Beim Betreten des Platzes ist das „Einbahnstraßensystem, die Abstandsregel und die Maskenpflicht“ zu beachten!

Mitzubringen sind:
– Notfallmedikament (Pflicht, wird abgefragt)
– Maske/Gesichtsschutz (Pflicht)
– Desinfektionsmittel
– Eigener Kugelschreiber
– Hocker (Sitzmöglichkeit)
– Geeignete Kleidung und Schuhe für den Außenbereich
– Sonnenschutz
– Insektenschutz
– Getränk
– Peakflow-Meter (Empfehlung!) und Liste (ggf. bitte selbst erstellen)
– Pulsoxymeter (bei Bedarf)
– 2 kleine, gefüllte Plastikwasserflaschen 0,5 Ltr. oder 2 Hanteln 0,5 kg als Ersatz für Handgeräte

 Unbedingt einzuhalten ist das Hygienekonzept der BSG Hausen für diese Veranstaltungen (Auszug):
– Abstandsregel beachten (mindestens 1,5m)
– Hygieneregeln einhalten (Mundschutz, Händedesinfektion)
– Absolutes Kontaktverbot (Körperkontakte müssen unterbleiben)
– „Einbahnstraßenregelung“ strikt beachten
– In Trainingskleidung kommen und gehen (es gibt keine Umkleiden)
– Fahrgemeinschaften sind vorübergehend auszusetzen
Teilnahme nur mit unterschriebener Einverständniserklärung
Den Anweisungen der Übungsleiter ist immer Folge zu  leisten!
– Bitte denken Sie daran, dass die Toilettenbenutzung eingeschränkt ist


Die Übungsstunden für den Reha-Sport Wirbelsäulengymnastik finden vorerst nur für alle Donnerstagsgruppen wieder statt. Dies gilt auch während der hessischen Sommerferien, allerdings verbunden mit gänzlich neuen Bedingungen und primär unter freiem Himmel. Die Nutzung der Sporthalle in der Rodaustraße ist nur für schlechtes Wetter vorgesehen.

Im Falle der Hallennutzung müssen Sportschuhe mit heller Sohle (Hallenschuhe) getragen werden (also nicht vergessen!).
Eine Nutzung der Umkleidekabinen ist uns noch nicht gestattet.

Treffpunkt ist jeweils 15 Minuten vor Beginn Ihrer gewohnten Übungsstunde auf dem Parkplatz der Turnhalle an der Rodaustraße. Dort werden Sie zuerst  mit den neuen Regelungen vertraut  gemacht. Bitte kommen und gehen Sie in Trainingskleidung, denn Umkleideräume müssen geschlossen bleiben  und verzichten Sie vorübergehend auf Ihre Fahrgemeinschaften. Natürlich müssen die Abstands– und Hygieneregeln  eingehalten werden (siehe unten).
Und bitte denken Sie daran: Wer sich krank fühlt und typische Symptome von Covid 19 wie starke Atembeschwerden, trockenen Husten, Fieber oder ausgprägte Müdigkeit aufweist, darf wegen möglicher Ansteckungsgefahr nicht zu den Übungsstunden kommen.

Mitzubringen sind:
– Mundschutz
– Eigener Kugelschreiber
– Eigene Matte
– Kleines und großes Handtuch
– Geeignete Schuhe für den Außenbereich
– Tennis- oder Massageball, Theraband
– 2 kleine, gefüllte Plastikwasserflaschen 0,5 Ltr. oder 2 Hanteln mit je 0,5 kg

Unbedingt einzuhalten ist das Hygienekonzept der BSG Hausen für diese Veranstaltungen (Auszug):
– Abstandsregel beachten (mindestens 1,5m)
– Hygieneregeln einhalten (Mundschutz, Händedesinfektion)
– Absolutes Kontaktverbot (Körperkontakte müssen unterbleiben)
– „Einbahnstraßenregelung“ strikt beachten
– In Trainingskleidung kommen und gehen (es gibt keine Umkleiden)
– Fahrgemeinschaften sind vorübergehend auszusetzen
– Teilnahme nur mit unterschriebener Einverständniserklärung
– Den Anweisungen der Übungsleiter ist immer Folge zu  leisten!
– Bitte denken Sie daran, dass die Toilettenbenutzung eingeschränkt ist


Die Ausbreitung des Coronavirus hat weiter Konsequenzen für die gesamte Sportwelt. Dabei ist es wichtig zu wissen, dass besonders Menschen mit Vorerkrankungen durch eine Covid-19 Erkrankung mit größerer Wahrscheinlichkeit einen schweren Verlauf erleiden können.

Da für die BSG Hausen der Schutz unserer Teilnehmer*innen im Herzsport eindeutig im Vordergrund steht, haben wir seit dem 16.03.2020 alle Übungsstunden bis auf weiteres ausgesetzt.

Wir wissen selbst sehr gut, dass der Herzsport für die teilnehmenden Sportler*innen nicht nur Fitnessvergnügen, sondern eine gesundheitliche Notwendigkeit ist.

Dennoch kann die BSG Hausen im Augenblick noch nicht absehen, wann der Herzsport wieder aufgenommen werden könnte. Wir werden zeitnah informieren, sobald das Training wieder startet.

Zudem bedauern wir sehr, dass wir für dieses Jahr kein adäquates Sommerferienprogramm wie in den Jahren zuvor anbieten können.


HBRS unterstützt Sonderregelung im Rehabilitationssport

In den Vereinen des Hessischen Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbandes (HBRS) findet der ärztliche verordnete Rehabilitationssport in normalen Zeiten in der Regel in Sportgruppen von bis zu 15 Teilnehmern/-innen statt. Im Rahmen der angeordneten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus ist dieses aktuell natürlich nicht möglich. Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) haben nun in Abstimmung mit den Anbietern des Rehabilitationssports (z. B. der HBRS etc.) eine bundesweite Sonderregelung getroffen……

Lesen Sie bitte hier weiter: HBRS-Info zum Rehasport in Corona-Zeiten

 


„Wir helfen uns mehr als der Rest der Welt“
Interview: Behinderten- und Rehasportler in Hessen müssen extrem vorsichtig sein

Offenbach – Viele der 90.000 Menschen, die im hessischen Behinderten- und Rehabilitationssportverband (HBRS) vereint sind, zählen in diesen Zeiten der Corona-Pandemie zur Hochrisikogruppe; angesichts des hohen Alters, der Erkrankungen oder aus beiden Gründen. Der aus Offenbach stammende und in Dudenhofen wohnende HBRS-Präsident Heinz Wagner schwankt zwischen Frust und Zuversicht.
Heinz Wagner, HBRS-Präsident
Heinz Wagner, was kann Ihr Verband in diesen Krisenzeiten seinen Vereinen und Mitgliedern bieten?
Wir versuchen natürlich, Online-Angebote zu präsentieren, was aber nicht so einfach ist. Klar, bei unseren ID-Fußballern funktionieren die Videoeinheiten. Aber im Herzsport läuft gar nichts ohne Ärzte in Bereitschaft. Beim Rehasport versuchen wir mit Unterstützung der Krankenkassen, des deutschen Behindertensportverbandes und den Vereinen so eine Art Tele-Training durchzuziehen. Also Übungen vor dem Fernseher oder dem Computer.

Wie kann man sich das vorstellen?
Die Übungsleiter – davon haben wir mittlerweile 3000, die jetzt leider keine Aus- und Fortbildung machen können – müssen die Teilnehmer dabei sehen können, um zum Beispiel bei Fehlstellungen einzugreifen. Das ist besser als nichts, ersetzt aber nicht das normale Programm.

Was fehlt vor allem?
Bei uns in den Kursen sind 60 Prozent der Teilnehmer über 60 Jahre alt. Sie kommen nicht nur wegen des Sports, sondern auch wegen der Gemeinschaft und des Austauschs über Gesundheit, Sorgen, Nöte.

Fast alle Teilnehmer dürften zur Hochrisikogruppe zählen.
Allerdings. Deshalb müssen wir extrem vorsichtig sein, kommen erst nach allen anderen Sportgruppen wieder dran. Stellen Sie sich mal vor, wir hätten in einer unserer Seniorengruppen einen Corona-Fall – da wären Todesfälle programmiert. Das mag ich mir überhaupt nicht ausmalen. Wir werden Geduld benötigen und Vorkehrungen treffen müssen, wenn wir wieder starten.

Welche?
Wir müssen vermutlich die Gruppen mit Blick auf Sicherheitsabstände verkleinern. In Herzsportgruppen dürfen laut gesetzlichen Vorgaben zurzeit 20 Teilnehmer mitmachen, das werden nur noch zehn bis 12 sein. Rehasport muss vermutlich von 15 auf maximal acht Leute reduziert werden.

Haben Sie in dieser Krise Angst um Ihren Verband?
Klares Nein. Wir haben tolle Unterstützung und Anerkennung durch den Landessportbund und die hessische Landesregierung, stehen in permanentem Austausch. Wir haben binnen weniger Tage zum Beispiel einen sechsstelligen Euro-Betrag aus Wiesbaden erhalten, um unsere laufenden Kosten für dieses Jahr zu decken und nicht in Gefahr zu geraten.

Von welchen Kosten sprechen Sie?
Gehälter für die Landestrainer, die wir jetzt aber dennoch in Kurzarbeit schicken mussten. Die Miete für die Geschäftsstelle in Fulda sowie Gehälter für die 12 Angestellten, die zwar zeitversetzt erscheinen, jedoch Arbeit haben ohne Ende.

Wieso das?
Sie rechnen den Rehasport für die Krankenkassen ab – und die Vereine benötigen in diesen schwierigen Zeiten noch schneller als sonst ihr Geld.

Wie muss man sich das vorstellen?
Sie haben zum Beispiel Herzprobleme. Der Arzt verschreibt ihnen eine Verordnung für die Herzsportgruppe im Verein, die Krankenkasse genehmigt sie, der Verein reicht sie anschließend bei uns ein und sollte dann sein Geld bekommen.

Um welche Zahlen geht es da?
Pro Teilnehmer und Stunde im Herzsport um 8,60 Euro, im Rehasport um 6,50 Euro. Im Jahr 2019 hat unsere Geschäftsstelle mehr als 67000 Verordnungen bearbeitet. Das war schon eine ordentliche Hausnummer. Das wird demnächst anders werden, da nichts mehr läuft.

Was läuft zudem nicht, was Sie traurig stimmt?
Wir haben in Frankfurt, Wetzlar und Wiesbaden erstmals drei Teams in der Basketball-Bundesliga der Rollstuhlfahrer. Das ist schon Profisport. Die Liga spielt nicht, die Vereine haben keine Einnahmen, sind in Schwierigkeiten. Wir versuchen, Hilfsprogramme aufzustellen. Bei uns sind Geisterspiele wie in der Fußball-Bundesliga nunmal keine Option. Außerdem waren wir in diesem Jahr dran, den Jugendländercup auszurichten. Er hätte in Fulda sein sollen, mit rund 400 Athleten in den Sportarten Schwimmen, Judo, Leichtathletik und Tischtennis. Wir haben diese Olympiade im kleinen Rahmen eineinhalb Jahre lang vorbereitet, werden sie aber 2021 hoffentlich nachholen können.

Was wünschen Sie sich noch für die Zeit nach dieser Krise für den Sport?
Dass wir im Behinderten- und Rehasport ein bisschen als Vorbilder wahrgenommen werden. Behinderte Menschen helfen sich untereinander gefühlt viel mehr als der Rest der Welt. Ich hoffe, dass dieser Funke ein bisschen überspringt.

Das Gespräch führte Holger Appel

Quellenangabe: Offenbach-Post vom 07.05.2020, Seite 35


Das für den 23. Mai 2020 geplante Sitzballturnier ist aufgrund der Corona-Pandemie abgesagt worden. Das berichtete uns Hans-Ferdinand Rauhoff, 1. Vorsitzender  der BSG Emmelshausen. Für das Jahr 2020 sei kein Ersatztermin geplant, möglich wäre allerdings der 29.05.2021 zum 50-jährigen Bestehen der BSG Emmelshausen.