Deutsche Sitzball-Meisterschaft 2026 in Obertshausen/Hausen
Die Behinderten-Sportgemeinschaft Hausen (BSG Hausen) richtet 2026 die Deutsche Meisterschaft (DM) im Sitzball aus – ein inklusives Sporthighlight für die besten Sitzballerinnen und Sitzballer aus ganz Deutschland.
Mit dem Turnier möchte der Verein den Behindertensport sichtbar machen und einer breiten Öffentlichkeit näherbringen. Die Meisterschaft soll das Miteinander stärken, die Teilhabe fördern und zeigen, wie vielseitig und dynamisch Sitzball sein kann.
Wann findet die Sitzball-DM 2026 statt:
Am 19. September 2026
Ort:
Badstraße 13 a, 63179 Obertshausen (Sporthalle in der Badstraße).
Teams:
Neun Sitzballteams aus ganz Deutschland spielen um die Deutsche Meisterschaft. Auch das Team der BSG Hausen ist dabei.
Ablauf:
08.45 Uhr Begrüßung und Eröffnung durch Bürgermeister Manuel Friedrich
09.00 Uhr Start der Spiele
17.00 Uhr Ende
Kontakt:
Patrick Reimers-Bug
patrik.reimers-bug@bsg-hausen.de
Sitzball – der Sport
Sitzball ist eine Sportart, die Anfang der 1950er Jahre von beinamputierten Menschen entwickelt und ausschließlich für diese konzipiert wurde.
Waren es in den Anfangsjahren noch überwiegend Kriegsversehrte, die diesen Sport ausübten, so sieht man heute Sportlerinnen und Sportler mit unterschiedlichsten Behinderungen bis hin zu Sportlerinnen/ Sportler ohne Behinderung, die sich einfach nur an diesem Mannschaftsspiel erfreuen.
Sitzball ist eine der beliebtesten Mannschaftssportarten im Deutschen Behindertensport.
Seit 1954 finden jährlich Deutsche Meisterschaften der Herren statt, bei den Damen seit 1974.
So wird gespielt:
Allein die Bezeichnung „Sitzball“ kann sehr trügerisch sein. Es handelt sich beileibe nicht um einen geruhsamen, ruhigen Sport.
Wer einmal die Sitzballer und Sitzballerinnen auf dem Spielfeld, rutschen, springen und fliegen gesehen hat, kann dem zustimmen.
Die Regeln des Sitzballs setzen sich u.a. aus Elementen des Faust- und des Volleyballs zusammen. Es spielen zwei Mannschaften je 5 Spieler gegeneinander. Ein Spiel setzt sich aus 2 Halbzeiten zu je 7 Minuten zusammen.
Vom Faustball abgeleitet ist, dass der Ball während des Ballwechsels
in den jeweiligen Spielhälften (Je 5 X 8 Meter) – getrennt durch eine 1-Meter-hohe Leine- am Boden aufspringen darf. Spätestens beim dritten Ballkontakt muss der Ball verwertet werden, was vom Volleyball abgeleitet wurde. Dabei ist das Ziel, den Ball so über das Band zu spielen, dass dem Gegner der Rückschlag nur schwer oder möglichst gar nicht gelingt.
