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Herzsport: Wie alles begann

Ende 1989 trafen sich Vertreter der Ärzteschaft, der Übungsleiter und der Vorstands- und Vereinsmitglieder zu einem vorbereitenden Gespräch über die Gründung einer Koronargruppe. Diese wurde dann im Januar 1990 aus der Taufe gehoben und zunächst dem Vereinsvorstand unterstellt.

Die Abteilung startete mit 7 Mitgliedern: Willi Manus, Karl Kugler, Rudolf Beck, Rudolf Schreier, Richard Schmitt, Gerd Mayer, Theo Winter unterstützt vom 1. Vorsitzenden Helmut Schmitt sowie dem Arzt Dr. Heiner Stegmann.

Inzwischen ist sie auf 45 Mitglieder angewachsen, hinzu kommen die Teilnehmer mit ärztlicher Verordnung.

Erster Abteilungsleiter wurde Willi Manus, der die Abteilung bis zum Jahre 2000 leitete.

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Die Abteilungsleiter*innen für den Herzsport

 








Wer sollte sich angesprochen fühlen?

Menschen mit Herzerkrankungen brauchen Hilfe. Der Herzsport richtet sich an Patienten, die entweder einen Herzinfarkt erlitten oder sich einer Bypass-Operation, einer Ballondilatation, einer Defibrillator-Implantation oder einer Herzklappen-Operation unterzogen haben. Neben einer optimalen medizinischen Versorgung ist für den Erfolg der Therapie das eigene aktive Mitwirken unbedingt erforderlich. Dadurch können die Patienten selbst einen entscheidenden Einfluss auf den Krankheitsverlauf nehmen.
 

Warum in den Herzsport?

Herzsport (oder Koronarsport genannt) ist eine Rehabilitationsmaßnahme für Patienten mit kardialen Erkrankungen. Zur Optimierung der durch die Erkrankung möglicherweise reduzierten körperlichen Fähigkeiten wird der Herzsport ärztlich verordnet. Hierbei handelt es sich um ein ärztlich überwachtes sporttherapeutisches Bewegungsprogramm, welches individuell auf die Belastbarkeit jedes einzelnen Teilnehmers abgestimmt ist.
Bei Sport und Spiel geht es nicht darum, Höchstleistungen zu erreichen. Jeder soll so viel körperlichen Einsatz zeigen, wie es sein Gesundheitszustand erlaubt und vom Arzt und Übungsleiter für notwendig gehalten wird. Die Sportstunden werden von erfahrenen und speziell für den Herzsport ausgebildeten Übungsleitern abgehalten.
 

 

Unsere Übungsleiter*innen für den Herzsport



























Jede Übungsstunde wird generell von einem Arzt betreut, der darauf achtet, dass sich kein Teilnehmer überanstrengt. Sollte ein Notfall eintreten, kann der Arzt sofort wirksam helfen. Ihm stehen ein Notfallkoffer und ein Defibrillator zur Verfügung.

Unsere betreuenden Ärzte beim Herzsport




















Lungensport (Asthma, COPD)


Lungensport ist ein sehr wichtiges Element der Therapie für Menschen mit chronisch obstruktiven Atemwegs- und Lungenkrankheiten wie z.B. Asthma bronchiale und COPD (chronic obstructive pulmonary disease = chronisch obstruktive Lungenkrankheit).


Sofern die gesundheitlichen Voraussetzungen für die Teilnahme am Lungensport gegeben sind, kann der behandelnde Arzt die Teilnahme am Lungensport (Formular 56 – Antrag auf Kostenübernahme für Rehabilitationssport) verordnen. Dieser Antrag muss bei ihrer zuständigen Krankenkasse eingereicht werden und nach Zusage der Kostenübernahme kann mit dem Training in der Lungensportgruppe begonnen werden.

Asthma und COPD haben bei körperlicher Belastung schnell Atemnot zur Folge. Die Betroffenen meiden aus diesem Grund Anstrengungen und neigen eher zu körperlicher Schonung. Die Folgen sind eine Abnahme der Muskelmasse, der körperlichen Belastbarkeit und eine Verschlechterung der Lungenfunktion.

Die kontinuierliche Ausübung von Lungensport mit unseren lizenzierten Fachübungsleitern verfolgt neben dem Gruppenerlebnis und dem Spaß an der Bewegung folgende Ziele:

– Verbesserung von Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit und Koordination
– Verminderung der Atemnot
– Stabilisierung der Erkrankung
– Erhöhung der Leistungsfähigkeit
– Verbesserung der Alltagsbewältigung
– Stärkung des Vertrauens in die eigene Leistungsfähigkeit und des Selbstbewusstseins
– Stärkere soziale Einbindung durch gemeinsame Aktivitäten in der Gruppe
– Verbesserung der Lebensqualität
– Verringerung von erneuten Krankenhausaufenthalten.


Der Aufbau einer einstündigen Übungseinheit im Lungensport richtet sich nach einer festgelegten klar definierten Struktur. Innerhalb der Übungseinheit werden Trainingsmaßnahmen variiert und gezielt an die Krankheitssituation der einzelnen Teilnehmer*innen angepasst. Trainiert und vermittelt werden dabei:

– Kraft und Ausdauer
– Koordination und Bewegungsabläufe
– Dehnungsfähigkeit des Brustkorbes
– Atem- und Entspannungstechniken
– Die Wichtigkeit einer kontinuierlichen sportlichen Betätigung

Was bringe ich in die Lungensport Übungsstunde mit?

– Bequeme Sportkleidung und möglichst Turnschuhe für die Halle
– Ein Handtuch und ein Getränk
– Peak-Flow Meter (zur Messung der maximalen Ausatmungsgeschwindigkeit)
– Finger-Pulsoximeter zur Messung des Pulses und der arteriellen Sauerstoffsättigung im Blut
– Ihr Notfallmedikament (z.B. Inhalator)
– Krankheitstagebuch (sofern vorhanden)
– Teilnehmer mit Sauerstoffgeräten bitten wir den Sauerstoffpass mitzubringen



Unsere Übungsleiter*innen für den Lungensport






Möchten Sie mitmachen beim Herz- oder Lungensport?

Dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt und nehmen telefonisch oder über den Button rechts Kontakt zu dem Abteilungsleiter der Herz- und Lungensportgruppe auf oder schreiben Sie uns einfach eine E-Mail. Wir freuen uns auf Sie. Kontakt: Walter Bindl Telefon: 06104 43202 Email: walter.bindl@bsg-hausen.de